Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Das Kreuz Clos du Pin ist gleich auf zwei Arten einzigartig: das Steinkreuz ist das älteste Kreuz in Le Grand-Bornand (es stammt aus 1500) und wird deshalb seit 1944 als historisches Monument denkmalgeschützt.
Die Kapelle in Bouchet im Herzen des gleichnamigen Tals wurde 1704 nach einer Überflutung gegründet und besitzt noch heute den schönen Altaraufsatz aus dem 18. Jahrhundert.
Das traditionelle Haus in Le Grand-Bornand wurde 1830 gebaut, restauriert und möbliert. In diesem Haus kann man den Alltag aus der damaligen Zeit sowie die für die Region Bornes-Aravis spezifische Architektur entdecken.
Die Kapelle in Duche ist die älteste Kapelle in Le Grand-Bornand. Sie wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und Ende des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Sie ist mehreren Schutzpatronen der Landwirtschaft geweiht, ein Symbol für die traditionelle Wirtschaft: Heilige Anna, Heiliger Grat und Heiliger Guérin
Das Rathaus ist ein Gebäude aus Stein, wie es für die Bauten vom Beginn des 20. Jahrhunderts typisch ist. Es beherbergt die Stadtverwaltung und den Sitzungsraum des Stadtrats
Im Tal von Bouchet, oberhalb des Weilers Lormay, liegt ein Stein, der ein Zeuge für den Widerstand während der Französischen Revolution ist: die Priester, die sich weigerten, einen Eid auf die Zivilverfassung des Klerus zu schwören, wurden von der Bevölkerung versteckt.
Die Grenette, der ehemalige Kornspeicher, bildet das Herzstück des ehemaligen öffentlichen Platzes, auf dem Wochenmärkte abgehalten werden, und ist zugleich ein beliebter Treffpunkt bei den Einwohnern aus Le Grand-Bornand bei Blasorchesterkonzerten, Bällen und anderen Volksfesten.
Die in 1702 infolge einer Überschwemmung des Flusses Borne gegründete Kapelle in Plans steht im Zentrum des Weilers Les Plans und bietet einen schönen Aussichtspunkt auf das Aravis-Massiv.
Die Kirche in Le Grand-Bornand, die Notre-Dame de l’Assomption geweiht ist, wurde 1877 nach Jahren aufwändiger und von der Gemeindegemeinschaft finanzierter Bauarbeiten eingeweiht. Diese Kirche zeugt vom neugotischen Stil, der für die Mitte des 19. Jahrhunderts typisch ist und der uns die Architektur des goldenen Zeitalters der katholischen Kirche neu entdecken lässt.
Der markierte Stein begrenzt am Fuße der Schlucht von Tardevant die Gemeinden Le Grand-Bornand und La Clusaz. Dieser Stein mit einer Länge von zirka einem Meter ist auf das Jahr 1755 datiert und markiert das Ende eines annähernd 300 Jahre dauernden Konfliktes.